IHSK   Abteilung IIIStudiengang › Die Objektive Hermeneutik

 


1. Die Objektive Hermeneutik

Ulrich Oevermann
Ulrich Oevermann

Das Analyseverfahren der objektiven Hermeneutik ist entwickelt worden, um Ausdrucksgestalten der Lebenspraxis - Texte beliebiger Herkunft und Materialität - methodisch kontrolliert auswerten zu können. Das von Ulrich Oevermann entwickelte Verfahren der Textinterpretation dient der Erschließung der jeweiligen objektiven Bedeutungsstruktur eines Dokumentes, Bildes oder irgendeiner anderen Verkörperung von textförmigen Sinnstrukturen. Ursprünglich aus der Forschung zur Struktur familiärer Interaktionen und sozialisatorischer Prozesse hervorgegangen, findet es heute in nahezu allen Forschungsgebieten der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften Anwendung.

Bewährt hat sich dieses Verfahren bei der Analyse von biographischen Konstellationen, nicht standardisierten Interviews, Interaktionsprotokollen, Unterrichtsprotokollen, Kunstwerken aller Art, Briefen, Tagebüchern oder Spurentexten aus der Kriminalistik und vielem anderen.

Gründliche Kenntnisse des Verfahrens können für Wissenschaftler und Studenten im Rahmen ihrer Forschungsarbeit von Bedeutung sein, wie auch für Berufspraktiker, die mit Problemen des Fallverstehens im Rahmen eines Arbeitsbündnisses mit einem Klienten oder in einer Beratertätigkeit konfrontiert sind. Das Institut hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, das methodische Verfahren auch Berufspraktikern zu vermitteln.

(Informationen zum Verfahren finden Sie auch in der Beschreibung des Instituts.)

> 2. An wen richten sich unsere Seminare?

 

Seite aktualisiert am 07.03.2017 16:38
Foto: Matthias Küppers

> Termine

> Anmeldung (in neuem Browser Fenster)

> Download Broschüre Studiengang und Seminare (PDF)


  Impressum - Datenschutzerklärung